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Dienstag | 6. September 2016 | 19.30 Uhr: „Kommt da ein Gespenst über den See?“ (Mt 14,22-33) – Ein optimistischer Blick auf die gegenwärtigen Umbrüche in der Kirche

Inspirierende Impulse und Diskussion mit dem Pastoraltheologen  Prof. Dr. Matthias Sellmann

Viele gesellschaftliche Einrichtungen befinden sich in tiefgreifenden Veränderungsprozessen: Firmen, Behörden, Arztpraxen, Sportvereine, Theater… Als Bürger/in weiß ich: Man muss beweglich bleiben. Gerade darum schätzen viele die Kirche, denn sie hoffen, hier einen Ort zu finden, der bleibt, wie er immer schon war.

„Tja – die Hoffnung kann nicht erfüllt werden. Auch katholische (und evangelische) Gemeinden und Pfarreien stehen in atemberaubenden Umbrüchen. Auch hier bleibt scheinbar nichts, wie man es kannte und mochte.“, erläutert Matthias Sellmann und eröffnet einen optimistischen Blick auf die gegenwärtigen Umbrüche, wie sie z.B. im sog. „Pfarrei-Entwicklungsprozess“ anstehen.

Ansprechend und locker wird über die Fragen diskutiert, die viele Menschen zur Zeit bewegen: Wie kann man diese Prozessse verstehen? Wie bleibt man auch als Christ/in beweglich? Wie kann man aus der Bibel deuten, was hier geschieht? Vor allem aber: Wie bleibt man gutgelaunt?

Matthias Sellmann ist Professor für Pastoraltheologie und Leiter des Zentrums für angewandte Pastorlaforschung (ZAP) an der Ruhr-Universität Bochum: ein inspirierender Referent, der verständlich und attraktiv von Glaube und Kirche spricht. –
Vorher und zwischendurch wie immer bei MANEGE FREI: „lecker Bütterkes an Pils“!

Mittwoch, 22. Juni 2016, 19.30 Uhr: Nicht satt machen, sondern hungrig!? – Von Gras und von Brot und wie Christen heute Gemeinschaft leben können

Inspirierende Impulse und Diskussion mit
Dr. Klaus Kleffner,  Leiter des Exerzitienreferates im Bistum Essen

Die Veränderungen in Kirche und Gesellschaft drängen dazu, über alternative Formen von christlichem Leben nachzudenken und neue Wege auszuprobieren.

Manche haben Zweifel und fragen: Ist das noch katholisch – Gemeinde ohne Priester? Sollen jetzt die engagierten Gemeindemitglieder – sozusagen als Not-Stopfen – all das machen, was sie vorher nicht durften? Was ist dabei wichtig und unaufgebbar? Oder noch provokanter: Was teilen wir – den Pastor oder den Glauben?

Herausforderungen oder gar Überforderungen, zu denen wir an diesem Abend uns und die Bibel befragen. Sie hält heute – genau wie damals in ganz ähnlichen Zeiten! – inspirierende Impulse bereit. Dabei geht es um das Wunder vom Teilen, um Glauben und um die Zumutung, dass gerade im Blick auf Gemeinde und Christen-Gemeinschaft nichts bleiben kann wie es ist.

Neben Impulsbeiträgen wird es reichlich Zeit zum Nach-Denken und für die Diskussion geben.