Alle Beiträge von Burkhard Schönwälder

Mittwoch | 6. Nov. 2019 | 19.30 Uhr: „Redeverbot von Gott – Haben wir für Gott noch Worte“

Vortragsabend mit dem Priester und Dichter Andreas Knapp aus der Gemeinschaft der „Kleinen Brüder vom Evangelium“ in Leipzig

Die Rede von Gott ist problematisch geworden. Einerseits wird „Gott“ immer noch missbraucht, wenn etwa Fundamentalisten im Namen Gottes Gewalt ausüben. Andererseits klingen viele Begriffe der religiösen Sprache altbacken und werden von vielen nicht mehr verstanden.

Darüber wollen wir sprechen mit einem Sprache- und Gottsucher: Bruder Andreas Knapp aus Leipzig. Er ringt um neue Worte, um Gott zur Sprache zu bringen in einer säkularen Gesellschaft. Für sein dichterisches Werk ist er im vergangenen Jahr mit dem „Herbert-Haag-Preis“ ausgezeichnet worden. Die „Kleinen Brüder vom Evangelium“ leben in einem sozialen Brennpunkt in Leipzig.

Herzliche Einladung an alle, die mit der religiösen Sprache fremdeln, aber nach Gott suchen. Der Eintritt ist frei. Vorher und in der Pause werden – wie üblich – „Bütterkes an Pils“ angeboten.

Mittwoch | 26. Juni 2019 | 19.30 Uhr: „Kunststück Trauer – Kinder trauern anders“

Ein zauberhafter Abend mit der Familien-Trauerbegleiterin Mechthild Schroeter-Rupieper

Tod und Trauer treffen uns unvermittelt. Uns fehlen die Worte im Angesicht des Todes. Kinder und Jugendliche trauern anders. Erwachsene auch.

Mechthild Schroeter-Rupieper, Gründerin der Familientrauerarbeit im deutschsprachigen Raum, wird an diesem Abend von der Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen erzählen. Der Verlust eines geliebten Menschen erfordert Sensibilität und das Wissen um den richtigen Umgang mit der Trauer. An Beispielen aus der Praxis erklärt die erfahrene Familientrauerbegleiterin den hilfreichen und manchmal zauberhaften Umgang mit Verlustsituationen. Heranwachsende brauchen Bezugspersonen, die die Augen nicht verschließen, sondern gemeinsam mit ihnen der Trauer begegnen.

Wenn vertraute Erwachsene die Trauer von Kindern und Jugendlichen erkennen und sie mit Informationen, Gesprächen und Abschiedsritualen unterstützen, fühlt es sich manchmal an, als würden einige Schwierigkeiten wie von Zauberhand verschwinden.

Die Referentin verspricht einen zauberhaften Abend für Eltern und Pädagog*innen, für Großeltern und Lehrer*innen, für Erzieher*innen und alle, die Kinder und Jugendliche begleiten.

Der Eintritt ist frei. Wie immer werden vorher und zwischendurch „lecker Bütterkes an Pils“ angeboten. Außerdem können Bücher von Frau Schroeter-Rupieper erworben werden.