Mittwoch | 11. April 2018 | 19.30 Uhr: „Leben bis zuletzt – Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern zu Hause begleiten“

mit Maria Bünk, Dipl. Sozialpädagogin und Netzwerkkoordinatorin beim KinderPalliativNetzwerk Essen

Dabei geht es um ambulante Angebote für Familien in der Versorgungsregion Ruhrgebiet, in denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankt sind. Von der Diagnosestellung bis über den Tod des Kindes hinaus bietet das KinderPalliativNetzwerk den Familien Beratung, Begleitung und Entlastung – damit Leben bis zuletzt gelingen kann.

Aus der besonderen Lebenssituation solcher Familien kann sich ein Unterstützungsbedarf auf unterschiedlichen Ebenen ergeben: seelisch, rechtlich, pflegerisch, medizinisch, finanziell, pädagogisch oder auch alltagsunterstützend. Zu all diesen Themen bietet das KinderPalliativNetzwerk mit einem multiprofessionellen Team eine kompetente, umfassende Beratung und Begleitung.

Das Netzwerk wurde 2006 gegründet, um die ambulante palliative Versorgung in der Region Ruhrgebiet zu verbessern und dem Wunsch von Familien Rechnung zu tragen, dass Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen zu Hause leben und dort auch sterben können.

Anliegen des Abends ist es, dieses lebenswichtige Unterstützungsangebot interessierten Familien und Angehörigen, aber auch möglichen Kooperationspartnern wie Kinderärzten oder Kindertagesstätten bekannt zu machen. – Der Eintritt ist frei. Vorher und zwischendurch werden – wie immer – „lecker Bütterkes an Pils“ angeboten.