Mittwoch | 12. November 2014 | 19.30 Uhr: „Der Katakombenpakt – eine gefährliche Erinnerung“

Einfach anders Kirche sein
mit Pastor Norbert Arntz, Kleve –
seit langem engagiert für eine Kirche der Armen

„Wir (Bischöfe) werden uns bemühen,
so zu leben, wie die Menschen um uns her üblicherweise leben,
im Hinblick auf Wohnung, Essen, Verkehrsmittel und allem,
was sich daraus ergibt.
Wir verzichten ein für allemal darauf,
als Reiche zu erscheinen wie auch wirklich reich zu sein,
insbesondere in unserer Amtskleidung …
und in unseren Amtsinsignien, die … wahrhaft und wirklich
dem Evangelium entsprechen müssen.“

(Aus der Selbstverpflichtung, die 40 Bischöfe 1965 kurz vor dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils im sog. ‚Katakombenpakt’
unterschrieben haben.)

Anschaulich, fesselnd und mit spürbarer Leidenschaft greift Pfarrer (em.) Norbert Arntz vom Institut für Theologie und Politik in Münster das Thema auf. Ausgehend von den Anstößen des Konzils wird die aktuelle Bedeutung des Katakombenpaktes herausgearbeitet und gefragt: Wo sind die Armen in unseren Kirchen?  Im Apostolischen Schreiben EVANGELII GAUDIUM (die „Freude des Evangeliums“) hat Papst Franziskus diese Spur aufgenommen. Er lädt ein, einfach anders Kirche zu sein, d.h. Jesus nachzufolgen, der gekommen ist, „um den Armen eine gute Nachricht zu bringen“ (Lk 4,18). Nur zusammen mit den Armen und Benachteiligtenm zusammen mit den Menschen, „welche die Gesellschaft aussondert und wegwirft“, können wir die Freude am Evangelium neu entdecken. Wenn das keine Provokation ist!

Mittwoch | 17. September 2014 | 19.30 Uhr: „Eine Ahnung vom Himmel“

Im Tod ist das Leben: Kolumbarium St. Pius

Podiumsgespräch
mit dem Architekten Werner Funke,
mit der Künstlerin Gabriele Wilpers,
mit dem Bestatter Richard Kordt
und Stadtdechant Dietmar Schmidt;
die Moderation hat Ulrike Sahm aus St. Pius, Wattenscheid

Wohin gehen wir, wenn wir endgültig gehen? Wir wissen es nicht. Es gibt keine Gewissheit, was uns jenseits von Sterben und Tod erwartet. Aber mitten in Abschied und Trauer gibt es manchmal Zeichen der Hoffnung, tröstende Töne oder Bilder von dem, was noch kommen mag – eine Ahnung von Himmel